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Teichfledermäuse haben eine Flügelspannweite von ca. 20 bis 30 Zentimetern und zählen damit zu den mittelgroßen bis großen Fledermausarten. Ihre Sommerlebensräume liegen innerhalb Deutschlands vor allem in den gewässerreichen Gebieten Norddeutschlands mit großen Seen oder Flüssen. Denn große Wasserflächen stellen den wichtigsten Jagdraum für die Teichfledermaus dar. In schnellem, geradlinigem Flug erbeuten die Tiere dort ihre Hauptbeute: Zuckmücken und Köcherfliegen.
Quartiere, in denen Teichfledermausweibchen im Sommer ihre Jungen aufziehen, sind in Deutschland bisher aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Niedersachsen und seit dem Sommer 2003 auch aus Schleswig-Holstein bekannt. Die Art ist in Deutschland also recht selten. |
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Teichfledermaus
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Für die Jungenaufzucht suchen die Teichfledermausweibchen bei uns in Schleswig-Holstein offenbar bevorzugt Dächer, Verschalungen oder Hohlwände von Einfamilienhäusern auf.
Teichfledermäuse sind dafür bekannt, dass sie auch größere Entfernungen von ihren Sommerlebensräumen zu den Winterquartieren zurücklegen können. In Schleswig-Holstein überwintern Teichfledermäuse in unterirdischen Hohlräumen. Das größte bekannte Winterquartier ist die Segeberger Kalkberghöhle. Aber auch alte Bunkeranlagen aus dem 2. Weltkrieg, sowie große ungenutzte Kelleranlagen werden für den Winterschlaf aufgesucht. |
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