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| Wie der Name es schon sagt, ist der Kleinabendsegler die kleine Schwesternart des Großen Abendseglers. Kleinabendsegler sind aber nicht nur deutlich kleiner (Flügelspannweite ca. 26-32 cm) als Große Abendsegler - auch ihr Fell sieht anders aus. Es ist kurz, anliegend und die Haare sind zweifarbig: Die Haarbasis ist schwarzbraun, die Haarspitzen sind rostbraun. Insgesamt wirken Kleinabendsegler etwas dunkler und nicht so glänzend wie Große Abendsegler. |
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Kleinabendsegler
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Kleinabendsegler jagen in Wäldern auch unterhalb der Baumkronen. Regelmäßig suchen sie auch Nahrungsflächen abseits von Wäldern auf. Gern werden lineare Gehölzstrukturen (z.B. Baumreihen oder Alleen bejagt. Aber auch über beleuchteten Straßenzügen kann man Kleinabendsegler bisweilen bei der Jagd beobachten. Dort fliegen die Tiere dann meist in rasantem Tempo oberhalb der Laternen, so dass man sie erst sieht, wenn man mit einer Hand das blendende Lampenlicht verdeckt oder wenn eine Fledermaus unterhalb einer Lampe durchfliegt um einem Beuteinsekt nachzustellen.
Die Jagdaktivitäten beginnen deutlich später am Abend als beim Großen Abendsegler, der schon mit den ersten Dämmerungsminuten hoch am Himmel bei der Jagd beobachtet werden kann.
Die Wochenstuben und Sommerquartiere befinden sich in Baumhöhlen, Fledermauskästen, und nur vereinzelt einmal in Gebäuderitzen.
Den Winter verbringen Kleinabendsegler in Höhlungen und Spalten von Bäumen. Sie sind kaum an menschlichen Bauwerken zu erwarten. Zudem sind sie Fernwanderer, die Schleswig-Holstein im Winterhalbjahr vermutlich restlos räumen. Es sind Fernflüge von über 1000 Kilometern bekannt.
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